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Klasse 3  

 

Wir backen Stutenkerle
Unsere Klasse hat für alle Kinder einen Stutenkerl gebacken. Am Nikolaustag wurden sie verteilt.

Aus dem Teig habe wir Bälle gemacht.


Dann haben wir den Teig platt gedrückt. Daraus formten wir die Stutenkerle.


Als sie fertig waren, haben wir sie auf ein Backblech gelegt.


Jetzt wurden sie mit Dosenmilch bestrichen und mit Rosinen verziert. Anschließend kamen sie in den großen Backofen.
Am nächsten Tag haben wir sie verteilt. Sie haben prima geschmeckt!

Wir feiern das Kartoffelfest
Im Schulgarten haben wir Kartoffeln gepflanzt. Leider haben die Wühlmäuse viele aufgefressen. Trotzdem haben wir unser Kartoffelfest gefeiert.

In unserer Gruppe haben wir Pellkartoffeln mit einem Dip gemacht. Im Dip waren diese Zutaten: Quark, Milch, Frischkäse, Frühlingszwiebeln , Salz und Pfeffer. Dann mussten wir kräftig rühren. Weil wir immer genascht haben, kam bald ein Tuch über die Schüssel.

Für das Kartoffelgratin mussten die Kartoffeln klein geschnitten werden. Das war nicht einfach.

Auch für die Kartoffelpuffer mussten wir zuerst schälen. Danach wurden die Kartoffeln gerieben. Das war noch schwerer.



Für die Kartoffelsuppe wurden die Kartoffeln und die Möhren klein geschnitten. Zusammen mit Petersilie, Zwiebeln und Salz kam alles in einen großen Topf.



Nachher haben wir alle zusammen gegessen. Das war sehr schön.

Die Kartoffelsuppe haben wir aus Tassen gelöffelt. Spitze!

Klasse waren sie: Unsere Reibekuchen mit Apfelmus.

Sogar die kleinen Geschwister haben probiert - und es hat auch ihnen geschmeckt.

Unser Besuch im Freilichtmuseum in Oerlinghausen

In der Schule haben wir in der Steinzeit-Werkstatt gearbeitet. Dann sind wir nach Oerlinghausen gefahren und haben uns das Museum angesehen.


Das ist das Sommerzelt aus der Altsteinzeit. Es wurde aus Fell und dünnen Ästen gebaut. Im Zelt liegt ein
Rentiergeweih. Für ein Zelt brauchte man 20 Tierfelle.

In diesem Haus haben wir mit Feuerstein und Katzengold Funken geschlagen. Die beiden Häuser stammen aus der mittleren Steinzeit. Das Haus unten ist mit Birkenrinde verkleidet.

In der Jungsteinzeit haben sich die Menschen große Häuser gebaut. Dieses Haus ist über 20 m lang. Es ist an einem Ende schmaler, damit es den Regen und den Wind besser abhält.

Die Kleidung der Menschen damals war aus Leder.

Später wurde Schafwolle gesponnen.

Auf dem Webstuhl konnte man Kleider weben.

Um das Dorf herum ist ein Zaun gebaut. Die Dächer sind mit Stroh (Reet) gedeckt.

Im langenHaus haben wir auf dem großen Stein mit kleinen Steinen aus Körnern Mehl gemahlen. Das war sehr anstrengend.

Eine Frau in der Steinzeit konnte so in einer Stunde 1 kg Mehl mahlen.

Mit unserem Mehl, mit Wasser und ein wenig Salz hat Doris einen Teig geknetet.

Danach hat jeder eine Kugel geformt und sie ganz platt gedrückt.

In der Zwischenzeit hat das Feuer in dem Haus gebrannt. Auf die Glut haben wir unsere Brote gelegt, wo sie bei 500 Grad gebacken wurden. Die Brote waren ganz lecker und viele von uns wollen das zu Hause auch mal probieren.

 
 

6. Dezember 2007, Grundschule Schröttinghausen-Deppendorf